Montenegro 🇲🇪 Kotor und Perast

Auf unserem Weg durch Montenegro sind wir durch die beiden Orte Kotor und Perast geschlendert.

Perast

Perast ist ein kleines süßes, wenn auch sehr touristisches Hafenstädtchen, an dem man auf dem Weg nach Kotor ausgehend von Kroatien vorbeifährt.

Kotor

Im südlichsten Fjord von Europa liegt Kotor, ein wirklich atemberaubendes Städtchen. Viel muss man dazu auch gar nicht sagen. Einfach durch die Gassen laufen und viele schöne Dinge entdecken.

Pekaras haben einfach die leckersten süß-fettigen Schweinereien in Montenegro

Das ist mal ein Statement zur NATO

Von der Altstadt ausgehend lässt sich die alte Stadtmauer über 1000 Stufen erklimmen.

Unseren Schlafplatz haben wir oberhalb der Stadt auf einem alten Militärgelände gefunden.

Mal wieder ein Schlafplatz mit Wahnsinns Ausblick

Es wurde allerdings zu einer sehr kurzen Nacht. Um Mitternacht wurden wir von Motorgeräuschen wach. Als wir durch unsere Vorhänge luscherten, erreichten uns drei Männer, ausgerüstet mit Taschenlampen, weißen Ganzkörper-Schutzanzügen, roten Gummihandschuhen und -stiefeln und machten sich an irgendetwas auf dem Berg zu schaffen. Ganze 3 Stunden wuselten die drei Männer um unser Auto herum ohne, dass wir wussten was genau hier gerade abging. Waren die am Aus- oder Vergraben von irgendetwas? Wofür die Schutzanzüge? Und warum mitten in der Nacht? Was würden die mit uns als potentielle Zeugen machen? Jetzt bloß keine Aufmerksamkeit erregen… Aus dem Auto konnte man einfach nicht erkennen, was die da gerade machen.

Erst nach 3 Stunden kamen die drei Männer so nah ans Auto, dass man erkennen konnte, was das alles war: Es waren völlig normale Imker in ihren Schutzanzügen, die die Nacht nutzten um ihre Bienenvölker abzutransportieren. Oh man…

Am nächsten Morgen erkundeten wir die Militärbasis noch weiter. Wir waren sehr verwundert was dort alles zurückgelassen wurde. Ganze Berichtshefte, Lehrbücher der “Waffenkunde” und einiges an Ausrüstung, wie Gasmasken, Stiefel, Uniformen…

Dr. Monchichi am Röntgenbilder auswerten

Kotor Serpentinen

Von zwei Holländern, die seit den 1970er Jahren mit ihrem Geländewagen immer wieder längere Touren machen wurde uns empfohlen die Strecke von Kotor zum Lovćen Nationalpark über die Straße mit den vielen Serpentinen zu nehmen. Und wir würden nicht enttäuscht, die Aussicht war fantastisch. Ab und zu ging es etwas langsam voran, wenn uns auf der einspurigen Straße ein großer Reisebus entgegenkam.

Ausblick auf den Fjord von Kotor

Auf dem Weg zum Mausoleum verwandelte sich die Straße irgendwann in eine Schotterpiste…

Dafür wurde die Aussicht immer besser!

Und auch der ein oder andere kleine Stein wurde schnell beiseite geräumt..

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Das Njegoš-Mausoleum im Lovćen-Nationalpark liegt auf dem Weg von Kotor nach Centinje und bietet einen unglaublichen Blick über Montenegro. Man kann vom Durmitor-Nationalpark im Norden bis zur Grenze zu Albanien im Süden sehen und auf unseren weiteren Stops in Montenegro konnte man fast immer den Berg mit dem Mausoleum erblicken.

Geschlafen haben wir direkt unterhalb des Mausoleums am Eingang.

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