Pergamon und Pamukkale

In der Antike befand sich die griechische Stadt Pergamon in Bergama nahe der türkischen Westküste. Heute kann man die Überreste bestaunen.

Bei brütender Hitze, mit einem Wasserzerstäuber zur Abkühlung bewaffnet erkunden wir in der Mittagshitze die Überreste von Pergamon.

Ab an den Strand

Am nächsten Tag geht es an den Strand bei Dikili, um ein letztes mal im Mittelmeer baden zu gehen, bevor es in Richtung Osten geht.

Anschließend geht es ins Landesinnere, grobes Ziel ist Pamukkale, eine kleine Stadt mit beeindruckenden Kalksinterassen.

Es ist ganz schön heiß, mittlerweile schmilzt der Asphalt und klebt an unseren Schuhen und Rädern. Die Straße ins Landesinnere ist allerdings wieder einmal ein beeindruckendes Erlebnis, man fühlt sich wie in der Wüste in einem Westernfilm. Angekommen in Pamukkale sehen wir schon die Menschenmassen- was erwartet man auch anderes von einem UNESCO Welterbe. Im Ort gibt es sogar chinesische Restaurants. Am besten man ist direkt morgens um 8 Uhr da und nimmt den unteren Eingang von dem aus man dann zur Hierapolis hochläuft. Dann ist man mit deutlich weniger Menschen unterwegs.

Wie man sehen kann, sind die eigentlich strahlend weißen Terrassen aufgrund der vielen Touristen mittlerweile völlig verschmutzt. Einige Teile sind mittlerweile zum Glück abgesperrt, damit diese Entwicklung aufgehalten oder auch rückgängig gemacht wird.

Pamukkale gehört auf die Liste der Orte die man gesehen haben will, die aber einfach aufgrund der vielen Touristen nicht mehr schön sind. Leider waren die Terrassen als wir da waren auch nicht mit Wasser geflutet, kann am Hochsommer gelegen haben. Früher haben die Touristen in den Terrassen gebadet, mittlerweile ist dies zum Glück nicht mehr überall erlaubt.

Hinter den Kalksinterrassen finden sich die Überbleibsel der Stadt Hierapolis, die teilweise zu den alten Bauten wieder zusammengefügt wurden. Dort angekommen hat man den Ort wieder weitestgehend für sich allein, so ein paar Trümmer von irgendwelchen Gebäuden geben halt nicht so schöne Selfies. Für uns aber ist es beeindruckend zwischen den Überresten der teilweise über 2000 Jahre alten Gebäuden umherzuwandern.

Die anschließende Nacht schlafen wir in den Bergen hinter Pamukkale direkt neben einer Baumschule mit einem atemberaubenden Blick auf die um uns herum tobenden Gewitter ohne selbst auch nur einen einzigen Tropfen Regen abzubekommen. Besser als jedes Kino aber leider schwer mit der Kamera einzufangen.

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