Entspannen am Strand und das Bezwingen des Olymps

Der erste Teil der Strecke von Pramanta in Richtung Meteora zu den alten Klöstern übertrifft die erste Bergstraße in Griechenland noch um einiges an Ausblick und Panoramen. Die Straße führt durch unwirklich aussehende Landschaft und führt auf über 2000 Meter.

Angekommen in Meteora fahren wir vorbei an den beeindruckenden Felsformationen. Am Eingang der Klöster vergeht uns allerdings die Lust mit den Massen durch die Gegend zu walzen und fahren nach einem kleinen Snack auf einem der Felsen weiter in Richtung Meer.

Wir verbringen einen Tag am Meer bevor wir uns aufmachen um den Olymp zu besteigen.

Die Nacht vor der Wanderung auf den Olymp schlafen wir in der Nähe vom Parkplatz in Prionia, von dem die Wanderung losgeht. Es gibt im Gebiet insgesamt drei verschiedene Hütten auf denen man unterkommen kann. Wir haben keine gebucht, sind uns allerdings nicht sicher ob wir die Wanderung in einem Tag schaffen können, denn es sind mindestens 1800 zu erklimmende Höhenmeter und das auf nicht einmal 10km Strecke. Vorsichtshalber nehmen wir ein paar Schlafsachen mit.

Nach einem reichhaltigen Frühstück laufen wir um 7:30 Uhr los, um möglichst viel Zeit zu haben. Der Weg verläuft die ersten 1000 Höhenmeter fast vollständig im Wald. Nach ca. 2,5h erreichen wir die erste Hütte auf der man schlafen kann. Die Hälfte des Aufstiegs ist geschafft. Nach einer großen Portion Bolognese geht es weiter in Richtung Gipfel.

Der Olymp hat drei verschiedene Gipfel. Der erste Gipfel, den man von Prionia erreicht ist der Skala mit 2.886 m. Läuft man weiter nach links erreicht man den Skolio Gipfel mit 2.905 Metern Höhe. Hinter dem Skala Gipfel geht es zum höchsten Gipfel des Olymps den Mytikas mit 2.915 Metern. Hier sollte man Helm und Seil dabei haben, viele Leute gehen ungesichert, weswegen es am Olymp auch oft zu Todesfällen kommt. Wir sind jedoch müde und wollen ja auch noch den gesamten Abstieg schaffen. Man sollte volle Konzentration haben, wenn man weitergehen möchte und nicht bereits 1800 Höhenmeter zurückgelegt haben.

Auf der Suche nach einem Schlafplatz entdecken wir den Patamos Strand. Dieser ist ein großes Gebiet aus Strand und Dünen mit Blick auf den Olymp. Bis auf eine saftige Mückenplage ist es ziemlich idyllisch. Wir schlafen direkt bei einem Schiffswrack um das wir am nächsten morgen eine kleine Schnorcheltour machen.

Bevor wir weiter in die Türkei fahren, wollen wir noch ein bisschen am Strand sein. Wir machen uns auf den Weg nach Chalkidiki zu den drei Fingern. Der Westliche Finger soll sehr touristisch sein, der östliche mit dem Berg Athos in der autonomen Mönchregion ist für Frauen nicht zugänglich. Also entschieden wir uns dafür den Mittelfinger.

Wir finden einen netten kleinen Parkplatz oberhalb des Orange Beach wo wir zwei Nächte bleiben. Bis auf die Mücken ist der Platz perfekt und wir haben zwei ruhige Nächte mit klarem Sternenhimmel.

Im Anschluss machen wir uns auf in Richtung Türkei mit einem Zwischenstopp kurz vor der Grenze.

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